Skorpion - Teil 9

Trotzdem es so war, erhob sich Drago und schaute mit ernster Miene zum Tunnel. Dies war wahrscheinlich das erste Mal, dass sich ein Drache freiwillig ins Wasser begab, doch Anguls Worte hatten etwas in ihm bewegt. Die heiligen Schriften bestanden tatsächlich nur aus unbewiesenen Behauptungen, während die Ausführung des Affenjungen vollkommen logisch erschienen. Zumindest wollte er der Sache eine Chance geben. Die drei entschieden also, sich gemeinsam in den Tunnel zu begeben. Da das Wasser still stand, konnten Lilaneh und Angul gut darin schwimmen. Sie gingen einfach hinein. Dann stießen sie sich vom Boden ab und schwammen voraus. Drago unterdessen bevorzugte eine andere Fortbewegungsmöglichkeit. Tatsächlich war er so schwer, dass er nicht genug Gewicht verlor, deshalb hob er nicht vom Boden ab. Er ging ganz einfach durch den Tunnel.

   Es war ein gutes Stück zu gehen, doch Drago kam gut voran. Die Luft anhalten konnte er gut mit seinen riesigen Lungen in seinem noch riesigeren Brustkorb. Außerdem nahm ihm das Wasser einiges an Gewicht, so dass er sich bewegte, wie in den alten Zeiten, als er noch alle Zähne hatte. Seinem Gesichtsausruck nach schien ihm das zu gefallen. Zunächst ekelte es ihn davor, doch dann gefiel es ihm sogar. Es war nicht, wie er es sich vorgestellt hatte. Als Drachen mied er Wasser natürlich, aber jetzt fühlte er sich ganz wohl, als es ihn gänzlich umgab.

  Drago war zwar schnell, nun, da sein Gewicht nicht mehr so groß war, doch Lilaneh und Angul waren trotzdem schneller. Die beiden erreichten das andere Ende des Tunnels als Erste, dann folgte der alte Drache. Wie durch einen flüssigen Vorhang trat er ins Freie und lächelte dabei. Drago war der einzige, dem das Wasser nicht unangenehm war. Von seinen Schuppen glitten die Tropfen einfach ab, so dass er nicht das Gefühl hatte, nass zu sein. Lilaneh und Angul beneideten ihn um diesen Umstand, denn sie beide waren patschnass. Besonders schlimm war es für den Affenjungen, dessen Fell anbabbte. Noch immer glänzte er in der Farbe eines bronzenen Sonnenuntergangs, doch es sah alles etwas geplättet aus. Ein trauriger Sonnenuntergang sozusagen oder ein verregneter. Um das ganze Wasser wieder loszuwerden, benahm er sich wie ein Hund und schüttelte sich. Dies tat er so kräftig, dass die Tropfen in alle Richtungen davon stoben und die anderen beiden noch nasser machten. Angul war eine lebende Dusche, er würde sich gut in ihren Garten machen, dachte Lilaneh. Nachdem er einigermaßen trocken war, sah sie umso nasser aus. Das Wasser aus seinem Fell troff nun von ihrem Gesicht. Als Angul sah, was er angerichtet hatte, musste er blöde Grinsen. Warum taten Jungen das immer, wenn sie etwas getan hatten, fragte sie sich. Immer dieses blöde Grinsen. Es musste ihnen Spaß machen.

   “Nimm nicht zu tragisch”, sagte Angul.

   “Püh”, entgegnete Lilaneh und wandte sich von ihm ab. Jetzt wurde sie auch noch ausgelacht, wie unhöflich. Er war doch ein Prinz, sollte er nicht ein wenig Manieren haben? Nun, es ließ sich nicht ändern, er war eben ein Junge. Lilaneh verschwendete keinen weiteren Gedanken an ihn und griff in eine ihrer zwanzig Taschen. Sie holte einen Tiegel hervor, in dem sich eine Handvoll Zaubermehl befand. Dies setzte sie frei und warf es in die Luft. Es verteilte sich dort, dann machte es sich über alles Wasser in ihrer Nähe her. Das Mehl setzte sich auf ihre Kleidung und saugte alles Wasser auf. Hierdurch quoll das Mehl auf und wenn es nichts mehr aufnehmen konnte, fiel es betrunken zu Boden. Dort blieb es liegen und lallte unverständliches Zeug, bis es wieder trocken war. Dieses spezielle Mehl liebte Wasser und drang überall in die Kleidung ein, um möglichst viel davon zu bekommen. Auf diese Weise wurde Lilaneh geschwind trocken. Nachdem alles geschehen war, lagen um sie herum die aufgequollenen Mehlklumpen und lallten. Sie sagten etwas über einen Bäcker, der die Mohnstreusel nicht vergessen sollte.

   Nun war es an der Zeit, jene Theorie zu überprüfen. Nun würde sich zeigen, ob Dragos Drachenatem erloschen war oder doch nicht. Lilaneh und Angul traten einen Schritt beiseite, damit sie nicht verbrannt wurden. Anschließend holte Drago tief Luft und spie auf den Boden. Es funktionierte tatsächlich, sein Feuer war nicht erloschen. Es konnte nicht erlöschen, weil es in ihm nicht brannte, wie er angenommen hatte. Als Lilaneh nun genau darauf achtete, sah sie den feinen Sprühnebel, den der Drache spie. Nur für einen kurzen Wimpernschlag war er zu erkennen, dann fing er auch schon Feuer.

   “Habe ich es nicht gesagt? Es ist nur ein dummer Aberglaube”, sagte Angul.

   Drago war überaus erstaunt, ob dieser Einsicht. Er sprach: “Nie hätte ich gedacht, dass die heiligen Schriften unwahr sein könnten. Drachen wachsen in dem Glauben auf, dass der Vater niemals lügt.”

   “Er hatte eben einen Albtraum”, fügte Lilaneh hinzu.

   “Erstaunlich”, sagte Drago. “Oft ist die Jugend dem Alter voraus. Ich bedanke mich für eure Weisheit. In Zukunft werde ich mir angewöhnen, meinen eigenen Kopf zu benutzen.”

   “Dann haben wir alle gewonnen”, freute sich Lilaneh.

   Als diese Sache endlich geklärt war, sahen sich die Gefährten erst einmal um. Sie hatten das andere Ende des Tunnel erreicht und was sie hier erwartete, damit hatten sie nicht gerechnet. Der Tunnel ging noch ein paar Schritte weiter, dann mündete er in einem riesigen, runden Gewölbe. Tatsächlich gab es keinen Boden hier, nur ein Loch, welches so tief führte, dass man das Ende nicht erkennen konnte. Das Gewölbe selbst war rund angelegt und verfügte über ganz genau zwölf Ausgänge. Sie standen in einem von ihnen. Diese besondere Zahl hatte einen Bewandtnis, denn in der Mitte des Gewölbes ragte eine Säule empor, von der zwei Zeiger abgingen, wie bei einer Uhr. In diesem speziellen Fall allerdings waren die Zeiger so lang, dass man über beide vom Rand des Gewölbes zur Säule gelangen konnte. Würde man dies tun und auf den anderen Zeiger springen, konnte man einen ganz anderen Ausgang erreichen. Lilaneh entdeckte eine kleine Version dieser Riesenuhr an der Wand im Eingang. Die kleinen Zeiger ließen sich ganz leicht mit einem Finger bewegen und es war offensichtlich, worin ihr Geheimnis lag.

   Um es auszuprobieren, bewegte sie einen der Zeiger und tatsächlich rührte sich auch einer der großen Zeiger. Es war also möglich, die Einstellung zu ändern. Nun war die Frage, welcher Ausgang der richtige war. Lilaneh hatte die Ahnung, dass es nicht klug war, sich einem falschen zu nähern. Besser, sie fanden den richtigen heraus. Auch in diesem Gewölbe gab es jene Linien in der Decke und es sollte unbedingt vermieden zu werden, sich einen Kampf mit den Marionetten zu liefern, während man auf den Zeigern stand. Welcher aber war der richtige Ausgang?

   “Es muss sich um einen bestimmte Uhrzeit handeln”, sagte Angul.

   “Ja, das denke ich auch”, gab Lilaneh zurück.

   “Was kann es sein?” Angul kratzte sich hinter den Ohren. “Vielleicht ist es die Zeit, zu der der Herzensbrecher hier untergebracht wurde. Es kann aber auch seine Geburtsstunde sein oder die der weißen Königin. Es könnte überhaupt alles Mögliche sein.”

   Drago wusste etwas: “Im Königreich ist es Sitte, die Menschen einem Sternzeichen zuzuordnen. Jedes dieser Sternzeichen repräsentiert eine Stellung der Zeiger. So denken die Menschen, diese Uhrzeit sei ihre Glückstunde oder ihre Glückszahl. Nach dem, was wir eben über Aberglaube herausgefunden haben, sollten wir das mit Bedacht beurteilen, aber die Menschen halten es für die Wirklichkeit, also kann es in diesem Fall etwas bedeuten.”

   “Wann wurde der König denn geboren?” fragte sich Lilaneh.

   Angul hatte natürlich keine Ahnung von solchen Dingen. Er lebte im Dschungel, sehr weit von hier und wusste beinahe nichts über das Königreich. Er konnte die Antwort unmöglich wissen. Lilaneh wusste sie auch nicht. Sie verbrachte ihre Tage im Mondwald und befasste sich nicht so intensiv mit den Menschen außerhalb desselben. Der einzige, der es vielleicht wissen konnte, war Drago, der schon sehr alt war und sich bestens auskannte. Zu Lilanehs Erleichterung wusste er es tatsächlich. Der König war eine Runkelrübe, also stand für ihn die Zahl sieben.

   “Runkelrübe? Die Menschen haben ein Sternbild nach einer Rübensorte benannt?” wunderte sich Angul.

   “Gewiss. Ist das ungewöhnlich?” fragte Drago.

   “Also, ich weiß nicht”, gab Angul zurück. “Ich meine, wie stellt sich so einer vor? Ich bin der weiße König, alleiniger Herrscher über das Königreich und rechtmäßiger Inhaber des Thrones. Und übrigens, ich bin eine Runkelrübe. Klingt schon etwas seltsam.”

   “Die Menschen sind seltsam, kein Zweifel”, gab Drago zu.

   Lilaneh fand, dass sie das nun nicht diskutieren mussten, schließlich hatten sie eine Mission. Zuerst drehte sie an den Zeigern, bis sie in den richtigen Positionen standen. Der eine reichte nun bis zu der Stelle, an der sie standen, der andere zeigte auf die sieben. Zum Glück ließ sich sagen, welcher Ausgang die sieben symbolisierte, denn über einem der Ausgänge stand eine gut sichtbare Zwölf geschrieben. So war es klar und sie mussten es nur noch wagen.

   “Ich denke, ich sollte als Erster gehen”, sagte Angul.

   “Warum du?” erkundigte sich Drago.

   “Weil ich der Geschickteste bin”, sagte der Affenjunge.

   “Aber ich habe einen Flammenatem”, gab Drago zu bedenken.

   “Nein, wenn du auf den Zeigern angegriffen wirst, verlierst du dein Gleichgewicht und wir sehen dich nie wieder”, fand Angul.

   “Dann sollte ich vielleicht besser gehen”, bot sich Lilaneh an. Sie besaß schließlich Flügel und würde nicht in die Tiefe stürzen.

   “Nein, nein, nein”, sagten die beiden Mannsbilder mit einer Stimme.

   “Du bist unsere Schutzbefohlene”, meinte Drago.

   Lilaneh fand, dass sie alle gleich waren und niemand bevorzugt werden sollte. Sie war am
besten für diese Aufgabe geeignet, also sollte sie auch gehen. Angul und Drago waren aber nicht ihrer Meinung, sie wollten es unter sich ausmachen. In diesem Augenblick verließ Mabu Lilanehs Schatten und schrieb etwas an die Wand: “Ich werde gehen. Mich wird niemand bemerken.”

   “Da hat sie recht”, sagte Lilaneh.

   Einen Schatten würde hier unten tatsächlich niemand bemerken. So also glitt Mabu über die Innenwand des Gewölbes und schlüpfte in jeden der Ausgang. Ausgiebig sah sie sich um, bis sie schließlich auf der siebten Stelle angekommen war. Von dort kam sie direkt, indem sie über die Zeiger floss, zurück. Anschließend nahm sie wieder ihre Stelle an der Wand ein und schrieb erneut etwas: “In allen Ausgängen wartete eine Marionette, aber nicht auf der siebten Position. Ihr müsst ganz leise sein.”

   Lilaneh und die anderen beherzigten diesen Ratschlag. Nacheinander traten sie auf den ersten Zeiger hinaus und gingen ihn entlang. Während sie dies taten, zeigte sich keine der Marionetten. Ohne Zwischenfall gelangten sie zur Säule in der Mitte. Vor dort bedurfte es einem kleinen Schritt, um auf den zweiten Zeiger zu gelangen. Für Lilaneh und Angul stellt dies kein Problem dar, doch Drago musste sich schon etwas Mühe geben. Mit einem wackeligen Schritt überwand er den Spalt, dann kam er sicher auf die andere Seite. Es war eine schwierige Angelegenheit für ihn, aber schließlich gelang es. Danach gingen sie den zweiten Zeiger entlang, bis sie den Ausgang um sieben Uhr erreicht hatten. Dieser öffnete sich in einen weiteren Tunnel, den sie entlanggingen.

   Bald gelangen sie an eine Holztür, in die das grinsende Gesicht einer Marionette geschnitzt worden war. Unter dem Gesicht kreuzten sich zwei menschlichen Knochen. Lilaneh griff nach dem Knauf und stieß die Tür nach innen. Auf der anderen Seite erwartete sie eine echte Überraschung. Vor ihnen erstreckte sich eine hohe Kathedrale. Auch hier war wieder alles aus Holz gefertigt, der Boden, die Decke und die Wände. Auch die Säulen, die sich zu beiden Seiten der Wände reihten, bestanden aus weiß bemaltem Holz. Zwischen den Säulen
ahmten kunstvoll bemalte Holzplatten eine Anzahl Buntfenster nach.

   Lilaneh und ihre Gefährten betraten die Kathedrale durch die Seite. Zu ihrer Rechten befand sich ein Torbogen mit einer Doppeltür, zu ihrer Linken führten Stufen zu einem Altar hinauf. Die Kathedrale war sehr lang, so dass man einige Meter gehen musste, um Torbogen oder Altar zu erreichen. Auffallend still war es. Stille war ein merkwürdiges Ding, denn sie konnte sich ganz verschieden anhören. Manchmal war es nur die Abwesenheit von Geräuschen, doch manchmal hatte die Stille etwas Abwartendes, als würde es jeden Augenblick laut. Die Stille in dieser Kathedrale war eine lauernde Stille, was Lilaneh auf den Gedanken brachte, sie seien nicht allein hier. Zu sehen war niemand, doch wahrscheinlich handelte es sich um einen weiteren Wächter, welcher den König vom Ausbruch abhalten sollte.

   Es schien keinen Sinn zu ergeben, sich an diesem Ort länger als nötig aufzuhalten, also gingen die Gefährten zum Torbogen. Ihre Schritte hallten wohlvernehmlich von den Wänden zurück. Als sie gingen, erklang kein anderer Laut, was Lilaneh ein bisschen misstrauisch machte. Ganz deutlich fühlte sie, dass noch jemand anwesend war, doch dieser jemand rührte sich nicht. Als sie den Torbogen erreicht hatten, sahen sie, dass die Türen keine Klinke besaßen. Dort, wo die beiden Türen sich trafen, gab es eine kugelförmige Einbuchtung, in die offenbar etwas gesteckt werden musste. Lilaneh wandte sich um und sah zurück auf den Altar. Auf einer kleinen Konsole auf dem Altar ruhte eine schwarze Kugel.

   Um ganz sicher zu gehen, sah Lilaneh einmal in die Gänge zwischen den Säulen, doch dort gab es nicht zu entdecken. Wer auch immer sie erwartete, er musste hinter eine der Säulen passen. Um vollkommen sicher zu gehen, bat sie Mabu, sich noch einmal für sie umzusehen. Mabu tat dies und schaute hinter jede Säule. Als sie zurückkam, schrieb sie an die Wand, dass sich niemand sonst in der Kathedrale aufhielt. Das wunderte Lilaneh, doch offensichtlich entsprach es der Wahrheit. Da hier nun also keine Gefahren zu bestehen schienen, machten sie sich auf den Weg zum Altar. Dort angekommen, betrachteten sie die schwarze Kugel von allen Seiten. Es machte den Anschein, als sei sie der Schlüssel zum Torbogen.

   Nun stellte sich die Frage, ob man die Kugel auch gefahrlos von der Konsole nehmen konnte. Die ganze Zeit über hatte Lilaneh diese schlechte Gefühl, dass es sich um eine Falle handeln könnte. Obwohl niemand sonst anwesend war, blieb sie doch misstrauisch. Vielleicht handelte es sich um einen unsichtbaren Gegner oder einen Geist. Oder aber es war eine magische Falle. Das alles ging ihr durch den Kopf, trotzdem änderte es nichts an der Tatsache, dass sie diese Kugel brauchten. Wohl oder übel mussten sie sie an sich nehmen. Drago fackelte nicht lange. Er griff nach der Kugel und nahm sie in die Hand.

   Alle warteten, ob etwas geschehen würde, doch kein Laut drang zu ihnen. Kein Monster erschien und der Boden tat sich auch nicht auf. Nichts weiter geschah, was Lilaneh ein wenig wunderte. Nun sprach nichts dagegen, die Stufen wieder herunterzusteigen und durch die Halle zum hinteren Ende zu gehen. Sie taten dies. Nebeneinander stiegen sie die Stufen hinab und gingen über den knarzenden Holzboden. Nachdem sie ein Drittel der Kathedrale durchquert hatten, erklang über ihnen plötzlich ein Geräusch, als würde Holz zerbrechen. Lilaneh schaute nach oben und sah, dass vor ihnen ein Teil der Decke einbrach. Ein hölzerner Kronleuchter fiel zu Boden und zerbrach in tausend Teile. Dann folgten Bretter, die wie weißer Marmor angemalt waren. Etwas Großes kam hervor. Wieder handelte es sich um eine Marionette, doch sie glich keiner, der sie bislang begegnet waren. An dutzenden Drähten fiel ein gigantischer Skorpion aus der Decke und landete vor den Gefährten. Das Ungetüm war groß wie eine Hütte und klapperte mit vier mächtigen Scheren. Über seinem Kopf schwebte ein gelber Stachel, der aussah, als könnte er durch einen Menschen hindurch stechen und ihn in die Höhe heben.

   “Griii”, schrie der Skorpion und baute sich bedrohlich vor ihnen auf.

   Vor lauter Schreck konnte sich Lilaneh nicht rühren. Wie eingefroren starrte sie das Riesending an. Im Gegensatz zu ihr, war Angul nicht erschrocken. Er sprang mutig vor, zog den Bo vom Rücken und stieß einen Kampfschrei aus. Lilaneh wollte ihm zurufen, es nicht zu tun, doch es war bereits zu spät. Es schien kein anderen Ausgang möglich, als dass der Skorpion den Affenjunge mit seinen Scheren in Stücke schnitt. Sie konnte nicht hinsehen, als Angul sich in den Kampf warf.

1.8.10 00:26

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